Haus Meer

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Die Verehrung der Seligen Hildegunde ist erstmals nachzuweisen im 16. Jahrhundert und reicht bis in die Gegenwart. Zu ihr wurde gebetet, weil man glaubte, „dass ihr Gürtel den Schwangeren und ihr Kamm den an Kopfschmerzen Leidenden nach der Berührung die gewünschte Erleichterung verschaffe“ (Horstkötter, H. 24, S.92). Die Reliquien tauchten erst wieder 1967 auf und zwar in Osterath. Sie kamen 1972 nach der Gründung der Stadt Meerbusch zur Büdericher Gemeinde St. Mauritius. 1974 schuf die Goldschmiedin Sonja Mataré, Tochter von Ewald Mataré, den unter der Altarplatte in St. Mauritius aufgestellten kunstvoll verzierten Reliquienschrein (Foto).