Kapelle Mauritiusklinik

Geschrieben von Redaktion

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St. Nikolaus

Geschrieben von Falk Neefken

Geschrieben von Falk Neefken 
letzte Bearbeitung: 31.01.2018

Die aktuellsten Informationen zur Pfarrei "Hildegundis von Meer", zu der die Kirchen und Gemeinden St. Stephanus  in Lank, St. Nikolaus in Osterath, St. Franziskus in Strümp, St. Pankratius in Ossum-Bösinghoven, St. Martin in Langst-Kierst und St. Cyriakus in Nierst gehören, finden Sie hier.

Osterath St.Nikolaus AnsichtVorplatz komprDie Osterather Pfarrkirche St. Nikolaus wurde im neugotischen Stil 1853 bis 1855 gebaut. Sie geht zurück auf einen alten romanischen Kirchbau aus dem 12. Jahrhundert, dessen Turm in den Neubau integriert wurde. Der Grundriss des Vorgängerbaus ist auf der Pflasterung des Kirchvorplatzes  durch hellgraue Bodenplatten erkennbar.

Aus der alten Kirche erhalten sind die Holzplastik des Hl. Nikolaus von 1756, der Taufstein von 1647 sowie Kanzel, Beichtstuhl und das Altarbild von 1756/57.

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Marienkapelle

Geschrieben von Falk Neefken

Geschrieben von Falk Neefken
letzte Bearbeitung: 31.01.2018

 

Osterath_MarienkapelleDie Osterather Marienkapelle ist ein unscheinbarer Bau aus Feldbrandsteinen. Sie steht giebelständig unmittelbar an der Kapellenstraße.

 

Ostarath_Marienkapelle_Tür

 

 

Eine niedrige Tür an der Giebelseite führt ins Innere des nur 30 m² großen Kirchleins.

Osterath_Marienkapelle_ApsisDer Tür gegenüber ist als flache Vorwölbung ein Chor angesetzt.

 

 

 

 

 

Osterath_Marienkapelle_Fenster1Osterath_Marienkapelle_Fenster2Zwei Fenster mit gusseisernen Rahmen und jugendstilähnlicher floraler Ornamentik beleuchten den Raum.

Die Kapelle geht auf ein Heiligenhäuschen zurück, das 1847 abgebrochen wurde. Der im selben Jahr erfolgte Bau der Kapelle erfolgte auf Privatinitiative der Bewohner des Ortsteils „Heide" und wurde aus Spenden finanziert. Gewidmet ist sie der „Hl. Mutter Gottes". Ob sie geweiht wurde, ist nicht bekannt.

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Evgl. Kirche Osterath

Geschrieben von Falk Neefken

 

Geschrieben von Falk Neefken
letzte Bearbeitung: 31.01.2018

Die aktuellsten Informationen über die Evangelische Kirchengemeinde Osterath finden Sie hier.

Evangelische gab es in Osterath zunächst nur in äußerst geringer Anzahl. Sie gehörten zur Krefelder Kirchengemeinde und feierten ihre Gottesdienst bis nach dem 2. Weltkrieg in Privatwohnungen  und angemieteten Büroräumen.

>> Zur Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Osterath (in Bearbeitung)

EvKircheKircheOsterathBaracke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Zuzug von Vertrieben nach dem Krieg verlangte nach einer anderen Lösung. So wurde1949 eine ehemalige Wehrmachtsbaracke als Kirche im heutige

Rathauspark aufgestellt, die der nach dem Krieg rasant wachsenden Gemeinde als Gottesdienststätte  diente.
 

Als diese, bedingt durch den Zuzug Evangelischer, hauptsächlich aus dem Düsseldorfer Raum, sich zu klein  erwies, baute man 1960 eine neue Kirche an der Alten Poststraße.

 EvKircheOsterathAussenansicht

 

 

 

 

 

 

 

Gestaltungselemente der von Walter Vogt, Osterath, entworfenen und gebauten Kirche sind Betonfertigbauteile (Träger und Fensterrahmenelemente), die u. a. im Fabrikhallenbau verwendet wurden. Die Gemeinde konnte die  Träger preiswert aus "Restposten" erstehen, was allerdings zur Folge hatte, dass die Kirche höher als ursprünglich geplant gebaut werden musste und so etwas disproportioniert erscheint. Die Fensterrahmen korrodierten im Laufe der Jahre allerdings so stark, dass sie 2016  durch eione Stahlkonstruktion ersetzt werden mussten. Der optische Eindruck hat sich dadurch glücklicherweise nicht verändert.

EvKircheOsteratGlasfenster

 

 

 

 

 

 

 

Die Glasfenster entwarf der Osterather Bildhauers Will Brüll www.glasmalerei-ev.net., ein Schüler  Matarés.

 

 (www.glasmalerei-ev.net)

 

EvKircheOsterathOrgelProspektDetail

 

 

 

 

 

Die Orgel mit 18 Registern wurde von der Firma Verschueren, Niederlande, gebaut. in den 80er Jahren wurde sie von der Firma von Beckerath, Hamburg, generalüberholt und neu intoniert.

 

1974 wurden nach Plänen des Architekten Carl-Ernst Wermuth, damals Presbyter der Gemeinde, westlich an die Kirche ein Gemeindezentrum angebaut mit der Möglichkeit, sie zum Gemeindesaal zu öffnen, und 1984 östlich eine Sakristei.

 

EvKircheOsterathInnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine grundlegende Umgestaltung erfolgte 2001. Unter der Leitung des Architekten Karlhans Pfleiderer, Neuss, der auch die Versöhnungskirche in Strümp entworfen hatte, wurde der nördlich Giebel durchbrochen und durch eine Glas-Stahl-Apsis erweitert. Ergänzt durch den Einbau einer Eingangstür aus Glas im südlichen Giebel durchflutet jetzt Licht den Kirchraum; man kann von außen in die Kirche blicken – der Alltag tritt in einen Bezug zum Sakralraum.

 

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Horst Lerche aus Jüchen bemalte die Holzbretter der Decke in sechs verschiedenen Blau- und Türkistönen, so dass sie jetzt die  Glasfenster farblich miteinander verbindet.

 

Ev Kirche Osterath Altarplatte

 Die Gestaltung der Prinzipalstücke (Altar, Kanzel und Taufstele) durch Gilbert Scheuss, Kempen, aus Aluminiumprofilen und Glasbausteinen folgte dem Prinzip der Verwendung industrieller Fertigbauteile beim Bau der Kirche. Er schuf auch den Osterkerzenhalter als Wandleuchte. (siehe auch unter Kunst und Kultur)

Die Abendmahlsgeräte entwarf und fertigte Jörg Mann, Meißen.

 

 

 

 

Die Kanzelantepedien (textile Behänge in den liturgischen Farben der jeweiligen Kirchenjahreszeit) schuf Christine Wingels, Nettetal.

 Die Kirche hat keinen eigenen Namen. Mehrfache Versuche einer Namensgebung scheiterten am Votum der Gemeindeversammlung. Selbstbewusst beschloss man immer wieder, die Kirche nach dem zu benennen, was sie ist, nämlich die "Evangelische Kirche Osterath", sichtbares Zeichen lebendigen Protestantismus im Ortsteil.

Von Gilbert Scheuss, Kempen, stammt auch der 2014 angeschaffte Osterkerzenleuchter.

Seit 2002 finden im Rahmen des Projekts „Kunst in der Apsis" Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunstschaffender statt www.apsiskunst.blogspot.de. Ab Juni 2010 wird „Kunst in der Apsis" ergänzt durch „Jazz rund um die Apis".

EvKircheOsterathFische2

 

 

 

 

 

Zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Osterath und der Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus Osterath  besteht eine Partnerschaftsvereinbarung über ökumenische Zusammenarbeit, die erste im Bistum Aachen. Äußeres Zeichen sind die Fische, die den Gehweg zwischen beiden Kirchen markieren. Der Fisch gilt als eines der ältesten christlichen Symbole und ist ein Erkennungszeichen unter Christen. Das griechische Wort Ichthys (Fisch) steht für Jesus Christus, Gottes Sohn, Heiland.

 

 

 Gauck

 

 

 

 

Im Ortsteil Osterath gibt es keine größeren Veranstaltungsräume. Da bietet es sich an, Kirchen- und Gemeinderäume für größere öffentliche Veranstaltungen zu nutzen. In der Evangelischen Kirche finden deshalb auch nicht von der Gemeinde organisierte Konzerte und Vorträge statt. So stellte 2010 der damalige Bundespräsident, Jochen Gauck, seine gerade erschienene Biographie vor.

 

 

Link: zur "Evangelischen Kirchengemeinde Osterath"

Literatur: 

Festschriften 1985 und 2010 zum 25- und zum 50jährigen Bestehen der Kirche

Radmacher, Franz-Josef: Kirchen in Meerbusch aus der Nachkriegszeit, in: Jahrbuch 2018 für den Rhein-Kreis Neuss, Neuss 2017, S. 194-213