Kunst und Kultur in Büderich

St. Mauritius

Geschrieben von Ludwig Petry

letzte Bearbeitung: 14.08.2012

Kunst in der Kirche

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Die 1979/80 durch den Büdericher Architekten Rudolf Dahm innen neu gestaltete neugotische Kirche verfügt über ein Geläut mit vier Glocken in den Tönen cis, e, fis und gis, über Fenster der Künstler Erwin Hintrich (im Chor und in den Seitenschiffen) und  Pitt van Treek (in der Taufkapelle und auf der Orgelempore) sowie über mehrere Kunstwerke mit Bezügen zum Kirchenpatron und zum ehemaligen Kloster Meer.

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Heilig Geist

Geschrieben von Ludwig Petry

Der Innenraum zeigt eine ruhige Komposition aus wenigen Materialien, dem warmen Grauton des Betons, hellen Wandflächen, dunkelgrünem Fußboden aus Anröchter Dolomit in der gesamten Kirche. Für den Altar, Priestersitze und Tabernakelgehäuse wurde ein schwarzer Marmor gewählt.

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Gnadenkapelle Niederdonk

Geschrieben von Ludwig Petry

Innenausstattung

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Durch eine schwere Holztür betritt man die Kapelle von der Necklenbroicher Straße her. Licht durchflutet das Kapelleninnere mit der Apsis (s. Fenster und Glasmalerei). Der Blick wird direkt auf das Gnadenbild gelenkt, das der Kapelle den Namen gegeben hat. Es ist eine Zweifigurengruppe, Maria hält ihren toten Sohn auf dem Schoß. Das Gnadenbild, die Pietà, steht vorne rechts im Chorraum, dem ältesten Teil der Kapelle. Tritt man näher heran, erkennt man, dass die Gruppe aus Holz geschnitzt, mit Stuck überzogen und bemalt ist. Niemand weiß genau, woher sie stammt. Fest steht nur, dass schon im 17. Jahrhundert hier ein „wundertätiges Bildnis“ verehrt wurde. In der ersten urkundlichen Erwähnung der Kapelle 1677 ist von einer "miraculosa imago" die Rede und 1679 förderte der Kölner Erzbischof Wallfahrtsprozessionen zur "Schmerzhaften Mutter". Das heutige Gnadenbild lehnt sich eng an den Vesperbildtypus des 15. Jahrhundert an. Man nahm an, dass es  aus dem 17. Jahrhundert stammt (Emsbach u. Tauch 1986), möglicherwesie ist es aber auch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden.

1949 wurde die Pietà mit dem metallenen, beleuchtbaren Strahlenkranz versehen und Maria mit der Krone geschmückt                       ,Niederdonker Kapelle Helmu

beides gefertigt von dem Bildhauer W. Schmieg.

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Christuskirche

Geschrieben von Falk Neefken

Geschrieben von Falk Neefken
letzte Bearbeitung: 31.01.2018

Kirchenmusikalische Arbeit

Die Kirchengemeinde legt großen Wert auf ihre kirchenmusikalische Arbeit. Sie hat zwei Kirchenmusiker, davon einen mit A-Examen, zu deren Aufgabe neben der gottesdienstlichen Begleitung des Gemeindegesangs die Durchführung von Konzerten und die Leitung mehrerer Chöre (Seniorenchor, Jugendchor, Chor-o-Pax, ein Chor für moderne geistliche Musik und Gospels) gehören.

Der Jugendchor Choralle trifft sich dienstags um 18 Uhr in der Christuskirche. Zurzeit besteht er nur aus Mädchen, "aber die singen richtig gut",  weiß Chorleiterin Melanie Großmann. Aber "eine Horde Jungens täte uns gut", meint ein Mitglied, "wir beißen auch nicht!". "Choralle" singt bei Konfirmations- und Jugendgottesdiensten, beim Offenen Singen und in Konzerten der Gemeinde.

Die Gemeinde hält in der Christuskirche zudem noch mehrere Instrumente vor, u. a. ein Orgelpositiv, einen Flügel, ein Klavier, ein Keyboard sowie diverse Blechblas- und Orffsche Instrumente. Eine Musikgruppe für Lieder, Songs und Schlager befindet sich im Aufbau.

 In der Christuskirche befindet sich eine von-Beckerath-Orgel, die 2014 generalübertholt wurde. 

Künstlerische Ausstattung

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Die Christuskirche ist als Gesamtkunstwerk zu verstehen. Das bronzene Eingangsportal, geschaffen von N.N., stellt das Chaos der Welt, die Unbehaustheit des Menschen dar. Öffnen sich die Portale, betritt man gleichsam eine Höhle und kommt in eine zunächst dunkle, wenn sich das Auge eingestellt hat, sehr wohl nicht düstere Kirche: Der Weg führt durch das Chaos in einen Geborgenheit schenkenden Raum des Urvertrauens.

 

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                                    Panoramafoto von Brigitte Lehro 

Link zur Evangelischen Kirchengemeinde in Büderich: www.evangelisch-in-buederich.de

 

......und so sehen Künstlerinnen und Künstler die Kirche

Editha Hackspiel

Christuskirche Büderich Hackspiel

Alter Kirchturm

Geschrieben von Ludwig Petry

Bei der Beschreibung des Alten Kirchturms (auf der Kirchen-Seite) sind das Denkmal sowie das von Beuys gestaltete Mahnmal bereits beschrieben. Dort finden Sie auch die Literaturangaben: Alter Kirchturm

 Das Kultursekretariat NRW hat das" Mahnmal für die Toten beider Weltkriege" (zusammen mit drei weiteren Meerbuscher Skulpturen) in sein über 600 Skulpturen des Landes umfassendes Online-Informationsportal "NRWSkulptur" mit mehreren Fotos und einem stichwortartigen Lebenslauf von Joseph Beuys aufgenommen: NRW-Skulptur. Die lokale Presse berichtete darüber Anfang 2015: RP 20.01.2015

 

 

Bethlehemkirche

Geschrieben von Falk Neefken

Geschrieben von Falk Neefken
Letzte Bearbeitung 31.01.2018

Künstlerische Ausstattung

Wesentliche Teile der Ausstattung übernahm Hermann Focke (geb. 1924), ein Schüler von Ewald Mataré. Auf den Eingangstüren aus heller Eiche mit bronzenen Türgriffen zur Kirche – man muss dazu allerdings erst in den Vorraum gehen – hat er die Heilsgeschichte des alten und neuen Bundes herausgearbeitet.

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Focke äußerte sich dazu in der Festschrift zur Einweihung der Kirche am 11. April 1965: „Den Eingangstüren zum Gotteshaus kommt eine besondere Bedeutung zu. Sie bilden die Abtrennung vom Vorhof zum sakralen Raum und führen hinein in die Gebundenheit der Gemeinde Christi ... Im linken Tor ist die Schöpfungsgeschichte dargestellt: Die Erschaffung des Lichtes, der Sonne, des Mondes und der Sterne. Unten die Trennung von Land und Wasser, umgeben von vier Reliefs mit der Erschaffung der Tier- und Pflanzenwelt. In der Mitte weist die Schöpferhand auf die Erschaffung des Menschen hin. Er ist die Krönung der Schöpfung und daher im Türgriff besonders hervorgehoben...Der schmale Flügel des linken Tores zeigt den Sündenfall und die Vertreibung aus der unversehrten Schöpfung.

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